Walter Pichler
Deutschnofen 1936 – 2012 Wien
Als Grenzgänger zwischen Skulptur, Architektur und Design prägt Walter Pichler die Wiener Avantgarde der 1960er Jahre. Mit Raimund Abraham und Hans Hollein entwickelt er utopische Architekturen und Objekte, mit seinen so genannten Prototypen reagiert er auch auf die Einflüsse der Raumfahrtindustrie und das aufkommende Massenmedium Fernsehen. Ab 1972 beginnt Pichler, im burgenländischen St. Martin an der Raab ein einzigartiges Refugium für sein zwischen Skulptur, Architektur, Modell und Zeichnung angesiedeltes Gesamtkunstwerk zu erschaffen. Wie vielen seiner Projekte gehen auch dem „Haus für drei Stäbe“ jahrelange Findungsprozesse voraus, die in den Tusche-, Modell- und Planzeichnungen aus der Sammlung dokumentiert sind.
Werke
Drei Stäbe, 2000Tusche auf Folie, 30 × 21 cm
Drei Stäbe, 2004Bleistift auf Papier, 21 × 30 cm
Drei Stäbe (plan), 2004Bleistift auf Papier, 43 × 59 cm
Haus für die drei Stäbe (2. Version), 2004Bleistift, Tusche auf Transparentpapier, 45 × 29 cm