Rudi Wach

Hall in Tirol 1934 – lebt in Mailand

Rudi Wach findet schon früh seine zweite Heimat in Mailand und entwickelt als Bildhauer und Zeichner eine unverwechselbare Handschrift. Die Zeichnung bleibt dabei stets das Fundament seines Schaffens. Mitte der 1950er Jahre entstehen seine ersten Skulpturen zu den Themen „Wächter“ und „Mütter“. Bronze wird sein bevorzugtes Material, das er in organisch anmutenden Oberflächen zu figürlichen Kompositionen formt, während seine Steinskulpturen durch glatte Flächen und verschlungene, geometrische Formen geprägt sind. Später gewinnen mythische Mischwesen wie Sphinx und Minotaurus an Bedeutung, wobei der Minotaurus für ihn den Übergang vom Tier zum Menschen und das Animalische im Menschen symbolisiert. Ein weiteres zentrales Motiv ist die Hand, die er als Sinnbild menschlichen Handelns und Intellekts immer wieder neu variiert.

Werke
Wächter, 1956Bronzeguss, 72 × 19 × 20 cm
Relief, 1958Bronzeguss, 33 × 69 cm
Wächter, 1996Marmor (Carrara), 206 × 70 × 40 cm
Minotaurus, 1997Kohle, Buntstift auf Papier, 145 × 100 cm
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