Raimund Abraham

Lienz 1933 – 2010 Los Angeles

Raimund Abraham zählt in den 1960er Jahren gemeinsam mit Hans Hollein und Walter Pichler zu den wichtigsten Protagonisten der Wiener Architektur-Avantgarde. Die Zeichnung, die in seinem Werk einen zentralen Stellenwert einnimmt, ist für Abraham nicht nur Vorstufe zur gebauten Architektur, sondern autonome künstlerische Ausdrucksform. Ab den frühen 1960er Jahren entstehen futuristische Stadtmodelle, visionäre Science-Fiction-Architekturen und utopische Räume auf Papier. Seine technoiden Stadtmaschinen und utopischen Megastrukturen zeugen von der intensiven Auseinandersetzung mit imaginärem und gebautem Raum. Der gebürtige Osttiroler ist vor allem auch als Theoretiker und Lehrender an amerikanischen und europäischen Universitäten einflussreich. In New York, wo er sich 1971 niederlässt, realisiert er mit dem Austrian Cultural Forum eines seiner wichtigsten Bauwerke.

Werke
Metropolitan Core, 1963Collage, Tusche auf Papier, 68 × 100 cm
Öffnungszeiten

13.10.2026 – 09.01.2027
Christa Sommerer & Laurent Mignonneau

Montag – Freitag
14:00 – 18:00 Uhr
Samstag
10:00 – 13:00 Uhr
Sonn- & Feiertag
geschlossen

Vormittags für Schulklassen
nach Vereinbarung.

Haupteingang

Adamgasse im RAIQA
Raiffeisenplatz 1
6020 Innsbruck
Wegbeschreibung

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Der Eintritt sowie alle
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