Peter Kogler
Peter Kogler erkannte bereits in den frühen 1980er Jahren das Potenzial computergenerierter Kunst und gilt heute als wegweisender Pionier dieses Feldes. Mit seinem innovativen Einsatz digitaler Medien, Computeranimationen und Videoprojektionen verwandelt er Wände, Decken und Böden in immersive Labyrinthe, die neue Formen der Wahrnehmung und Interaktion ermöglichen. Charakteristisch für Koglers Werk sind universell verständliche Motive wie Ameise, Gehirn, Ratte, Röhre oder Weltkugel, die in serieller Vervielfachung zu markanten Bildzeichen werden. Mit seinen international beachteten Installationen, etwa auf der documenta IX (1992) und X (1997), setzt er neue Maßstäbe und prägt die Anerkennung digitaler Medien in der Gegenwartskunst nachhaltig.