Max Weiler
Absam 1910 – 2001 Wien
Als einer der großen Vertreter der österreichischen Malerei der Nachkriegszeit entwickelt Max Weiler ab den 1960er Jahren seine ureigene Ausdrucksform für das Geistige in der Natur. Bereits während des Studiums bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er später selbst eine Professur innehat, lernt Weiler die altchinesische Landschaftsmalerei der Sung-Dynastie kennen. Die Idee eines universellen kosmischen Naturbildes bestimmt seinen Weg zu einer gestisch expressiven Malerei, in den 1960er Jahren entsteht die wegweisende Werkgruppe „Wie eine Landschaft“, in der der Künstler auch zufällig entstandene malerische Konstellationen auf Probierpapieren auf die Leinwand übersetzt.
Werke
Seltsames Gewächs, 1933Öl auf Leinwand, 50 × 50 cm
Portrait Alois Haueis Minister a.D. 90 Jahre, 1950Öl auf Leinwand, 94 × 84 cm
Gestreifte Formen, 1958Öl, Eitempera auf Leinwand, 90 × 130 cm
Der Kogel, 1961Eitempera-Holz, 70 × 70 cm
Wie eine Landschaft, 1963Eitempera auf Leinwand, 108 × 128 cm
Wie eine Landschaft, 1963Eitempera auf Leinwand, 60 × 115 cm
zwei rote Hügel, 1969Eitempera auf Leinwand, 60 × 80 cm
Herbstlandschaft , 1979Eitempera, Bleistift auf Papier, 103 × 201 cm
Feuer am Himmel, 1983Eitempera, Bleistift auf Leinwand, 130 × 120 cm
Grüner Baum, 1987Eitempera auf Leinwand, 120 × 120 cm
Ohne Titel (Probierpapier), nicht dat.Eitempera auf Papier, 20 × 29 cm