Max Peintner
Hall in Tirol 1937 – lebt in Wien
Nach dem Studium der Architektur in Wien beginnt Max Peintner, sich im Medium der Zeichnung mit der technischen Überformung der Natur sowie Phänomenen der Wahrnehmung zu beschäftigen. Seit den 1970er Jahren ist er für seine zivilisationskritischen Zeichnungen bekannt und gilt als Vordenker der österreichischen Umweltbewegung. 1977 nimmt Peitner an der documenta in Kassel teil, 1986 vertritt er Österreich zusammen mit Karl Prantl auf der Biennale in Venedig. Seine Arbeit „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“, entstanden 1970/71, ist Ausgangspunkt für das 2019 realisierte Kunstprojekt „For Forest“ im Klagenfurter Wörthersee-Stadion.
Werke
Rotwand: der Pfeiler, 1998Ölkreide auf Papier, 115 × 166 cm