Markus Prachensky
Innsbruck 1932 – 2011 Wien
Markus Prachensky gehört zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Nachkriegsmalerei und ist in den 1960er Jahren Mitbegründer der Künstlergruppe der „Galerie nächst St. Stephan“ um Monsignore Otto Mauer in Wien. Die Farbe Rot wird früh zum zentralen Ausdrucksträger von Prachenskys gestisch-informeller Bildsprache und zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen.
Werke
Gumpendorf III, 1974Acryl auf Leinwand, 110 × 160 cm
Puglia Marina Murge , 1979Acryl auf Büttenpapier, 56 × 75 cm
Puglia Marina Murge III, 1979Acryl auf Leinwand, 73 × 96 cm
Inspiration findet Markus Prachensky zeitlebens auch auf seinen ausgedehnten Reisen, deren Eindrücke er in seine von expressiven Pinselhieben geprägte Malerei transformiert. Die Serie „Puglia Marina“ entstand anlässlich seiner ab Mitte der 1970er Jahre häufig unternommenen Apulien-Reisen, während die Werkgruppe „Etruria orizontale“ von Reisen zu den etruskischen Ausgrabungsstätten in Umbrien und Latium beeinflusst ist.
Amanpuri, 1999Acryl auf Leinwand, 100 × 130 cm
California revisited, 2001Acryl auf Leinwand, 160 × 130 cm