Bernd Oppl
Innsbruck 1980 – lebt in Wien
Film und Fotografie prägen unsere Wahrnehmung und verändern unseren Bezug zur Realität. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich Bernd Oppl mit Fragen der Raumerfahrung und der Wechselwirkung von Realität und Illusion. In architektonischen Raummodellen, Videoskulpturen und -installationen bezieht er sich auch auf Apparturen, mit denen in den Anfängen des Kinos illusionistische Wirkungen erzielt wurden, und entwickelt experimentelle Versuchsanordnungen. Die Fotografie begreift er auch als Medium für Wahrnehmungs- und Erinnerungsarbeit, etwa wenn er realen architektonischen Orten mittels analoger Mehrfachbelichtung unterschiedliche Perspektiven, Zeitebenen und Bedeutungen einschreibt.
Werke
City of Quarz A, 2013Analoge Fotografie, Pigmentprint auf Büttenpapier (Ed. 1/3), 74 × 110 cm
City of Quarz B, 2013Analoge Fotografie, Pigmentprint auf Büttenpapier (Ed. 1/3), 74 × 110 cm