ZERO

Sammlung Lenz Schönberg

08.04. – 09.05.2003RLB Kunstbrücke, Innsbruck

Arman, Enrico Castellani, Piero Dorazio, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Yves Klein, Heinz Mack, Piero Manzoni, Roman Opalka, Otto Piene, Günther Uecker, Victor Vasarely, Jef Verheyen, Hermann de Vries

1957 trafen sich erstmals in Düsseldorf eine Reihe junger Künstler zu Abendausstellungen. Es waren Künstler, die formal unterschiedlich arbeiteten, aber dennoch gemeinsame Interessen vertraten: Den Wunsch nach Objektivität, die Zurücknahme der eigenen Emotionen, die Vorliebe für das Serielle und das Raster, die Faszination durch die Kinetik und eine Neigung für die Monochromie, die durch den Kontakt mit Yves Klein einen ungeheueren Auftrieb erfuhr.
Ab der siebten Abendausstellung im April 1958 traten diese Künstler unter dem Namen ZERO hervor. Den Kern der ZERO-Gruppe, die aber nicht im klassischen Sinne eine Künstlervereinigung darstellte, bildeten Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker. ZERO bedeutet nicht Zusammenbruch oder Nichts, sondern das Gegenteil: Aufbruch, Neubeginn.

Ebenso wie in Deutschland vertraten gleich gesinnte Künstler in anderen europäischen Ländern gleiche oder ähnliche Anliegen. So verbreitete sich diese Aufbruchstimmung von 1958–69 wie ein Netzwerk über ganz Mitteleuropa und es entstand eine kaum überschaubare Anzahl an Gemeinschafts- oder Einzelaktivitäten wie Publikationen, Projekte, Demonstrationen, Ausstellungen und Manifeste. Begeistert durch die Eroberung des Weltraums wird der Raketenstart zum Sinnbild des Aufbruchs in eine neue Welt und inspiriert die Künstler, die Unendlichkeit, die Gleichzeitigkeit von Raum, Zeit, Bewegung, Licht und Farbe festzuhalten, wobei die Verwendung neuer Materialien und Techniken eine große Rolle spielt.

Gerhard Lenz hat Mitte der 1960er Jahre begonnen, konsequent Werke des ZERO-Kreises zu sammeln. Heute umfasst die Sammlung mehr als 500 hochkarätige Werke von 49 Künstlern aus 14 ost-westeuropäischen Ländern.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen von Hannah Weitemeier und Silvia Höller sowie einem Interview mit dem Sammler, geführt von Silvia Höller (112 Seiten).

Lucio Fontana
Concetto spaziale, 1957
Öl auf Leinwand, 93x73 cm
Günther Uecker
Kunstpranger "Aquarell", 1984
Baumstamm, Nägel, Farbe, Asche, 130x66x99 cm
Yves Klein
Schweißtuch "ANT SU 1", 1960
Körperabdruck in blauer, rosa und schwarzer Farbe auf Seide, 90x92 cm
Otto Piene
Rauchbild, 1961
Öl und Rauch auf Leinwand, 111x111 cm
Zeiten & Anfahrt
öffnet ab
13.10.2026
Öffnungszeiten

13.10.2026 – 09.01.2027
Christa Sommerer & Laurent Mignonneau

Montag – Freitag
14:00 – 18:00 Uhr
Samstag
10:00 – 13:00 Uhr
Sonn- & Feiertag
geschlossen

Vormittags für Schulklassen
nach Vereinbarung.

Haupteingang

Adamgasse im RAIQA
Raiffeisenplatz 1
6020 Innsbruck
Wegbeschreibung

Kostenfrei

Der Eintritt sowie alle
Veranstaltungen sind kostenlos.

Anfahrt Kunstbrücke
Öffnungszeiten

13.10.2026 – 09.01.2027
Christa Sommerer & Laurent Mignonneau

Montag – Freitag
14:00 – 18:00 Uhr
Samstag
10:00 – 13:00 Uhr
Sonn- & Feiertag
geschlossen

Vormittags für Schulklassen
nach Vereinbarung.

Haupteingang

Adamgasse im RAIQA
Raiffeisenplatz 1
6020 Innsbruck
Wegbeschreibung

Kostenfrei

Der Eintritt sowie alle
Veranstaltungen sind kostenlos.

Barrierefrei

Die Kunstbrücke ist
barrierefrei zugänglich.

© Kunstbrücke 2026 – Alle Rechte vorbehalten.
Raiffeisen-Landesbank Tirol Ein Raum für Kunst der
Raiffeisen-Landesbank Tirol
DAS RAIQA – Quartier Innsbruck Mitte Ein Teil des RAIQA