„Zeichnend erfahre ich die Welt anders als nur vom Beobachtungsposten aus. Ein Lernprozess also, in dem man nie auslernt oder ans Ziel gelangt, was diesen Beruf bzw. diese Berufung so ungemein spannend macht. Ein Monolog, der zuweilen auch zum Dialog wird. Leben als Abenteuer mit ungewissem Ausgang. So sitze ich tagein tagaus über meinen jungfräulichen Papieren oder Radierplatten, die mich zu immer neuen Versuchen herausfordern. Eine Odyssee, die mich naturgemäß auch an Grenzen stoßen lässt. … In diesem Sinne sehe ich meine Arbeit als Fragment, als Torso oder schlichtweg als ein Tagebuch, in das ich mein Leben und die damit verbundenen Befindlichkeiten, Sinneswahrnehmungen und Erfahrungen verbal und graphisch einbringe“, Markus Vallazza
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen von Andreas Hapakemeyer, Markus Vallazza und Eva-Maria Widmair.