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Sammlung Raiffeisen-Landesbank Tirol

21.06. – 16.09.2011

Die Sammlung der RLB Tirol AG konzentriert sich ausschließlich auf die Tiroler Künstlerinnen und Künstler von der Nachkriegszeit bis heute.

Heute ist das Kunstsammeln Teil der Gegenwartskultur. Neben dem Sammler als Einzelperson, dem gegenwärtig ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor im Kunstsystem eigen ist, haben in den letzten Jahrzehnten verstärkt Unternehmen Sammlungen aufgebaut. Hierbei spielen Imageförderung, Marketingstrategien und Prestigebedürfnis eine wesentliche Rolle.

Bei der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG ging die Initiative zum Aufbau einer eigenen Kunstsammlung von Komm.-Rat Dr. Günther Schlenck aus. Als Direktor der damaligen Raiffeisen-Zentralkasse Tirol hat er bereits Ende der 1950er Jahre begonnen, Arbeiten von Gegenwartskünstlern aus der Region zu erwerben. Er war Mitglied im Innsbrucker Gemeinderat und pflegte einen engen Kontakt zur regionalen Kunst- und Kulturszene, deren Förderung ihm ein Anliegen war. Sein Nachfolger, Komm.-Rat Dr. Fritz Hakl, gründete in dieser Tradition 1998 die bankeigene Galerie, die RLB Kunstbrücke, in der bis heute Ausstellungen stattfinden. 2004 initiierte er spezifisch für die jüngere Tiroler Künstlergeneration den RLB Kunstpreis, der seitdem alle zwei Jahre von einer Fachjury vergeben wird.

Eine Kunstsammlung wie jene der Raiffeisen-Landesbank Tirol, die über Jahrzehnte gewachsen ist, muss sich von Zeit zu Zeit ihrer Identität von Grund auf neu vergewissern. Aus diesem Grund hat der Vorstandssprecher, Dr. Hannes Schmid, 2008 eine Jury beauftragt: Prof. Dr. Christoph Bertsch, Institut für Kunstgeschichte, Universität Innsbruck, Dr. Gerald Matt, Direktor Kunsthalle Wien, und Mag. Silvia Höller, Leiterin der RLB Kunstbrücke.

Die regionale Ausrichtung des Unternehmens spiegelt sich im Profil der Sammlung wider und ist auf Künstlerpersönlichkeiten aus der Region von den 1950er Jahren bis heute festgelegt, wobei in keiner Weise der Anspruch einer vollständigen Dokumentation der Kunstlandschaft Tirol besteht.

Begleitend zur Ausstellung erscheint im Haymon Verlag eine umfassende Publikation unter Mitwirkung von 36 AutorInnen (272 Seiten).

Christine Prantauer
about disappearance #3, 2010
Digitaldruck, 148×235 cm
Raimund Abraham
Metropolitan Core, 1963
Collage, Tusche auf Papier, 65.5×90 cm
Eva Schlegel
Ohne Titel, 2004
Lambdaprint,120×100 cm
Max Weiler
Wie eine Landschaft, 1963
Eitempera auf Leinwand, 108×128 cm
Zeiten & Anfahrt
ab Mai 2026
Öffnungszeiten

Die Kunstbrücke öffnet
im Mai 2026.

Haupteingang

Adamgasse im RAIQA
Raiffeisenplatz 1
6020 Innsbruck
Wegbeschreibung

Anfahrt Kunstbrücke
Öffnungszeiten

Die Kunstbrücke öffnet
im Mai 2026.

Haupteingang

Adamgasse im RAIQA
Raiffeisenplatz 1
6020 Innsbruck
Wegbeschreibung

Kostenfrei

Der Eintritt sowie alle
Veranstaltungen sind kostenlos.

Barrierefrei

Die Kunstbrücke ist
barrierefrei zugänglich.

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